Ein gutes Leben in der Region: Dachstein – Salzkammergut – Totes Gebirge. 

Berge Salzkammergut

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Interessierte Menschen und Entscheidungsträger*innen aus der Region Dachstein – Salzkammergut – Totes Gebirge entwickeln in vier Workshops ein gemeinsames positives Bild, wie sich Wirtschaft, Gesellschaft und Natur angesichts der Klimakrise verändern sollen und wie sie in der Folge erkennen („messen“) können, ob sich die Region in diese Richtung bewegt.

Auf den ersten und zweiten Workshop folgt schon bald der dritte. Er ist für alle offen, die an einem guten Leben in der Region mitwirken möchten.

Anpassung an den Klimawandel umfassend messen.

Gemeinsam werden Zukunftsbilder im Einklang mit den erarbeiteten Zielen als Beitrag zu einem guten Leben für alle, jetzt und in Zukunft entwickelt. Daraus entstehen kommunizierbare Geschichten („Stories“) und strenge Maßzahlen (ökologischer und sozialer Fußabdruck), die einander zu einer glaubhaften Aussage zum aktuellen Fortschritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft ergänzen. 

So kann das „gute Leben für alle“ im Sinne eines „Leave no One Behind“ unter den Bedingungen des gefährlichen Klimawandels konkretisiert und der Erfolg entsprechender Umsetzungsschritte in einem ganzheitlichen Sinn mit Hilfe eines Sets umfassender Leitindikatoren bewertet werden.

Konkret geht es im Salzkammergut aktuell darüber hinaus darum, in der Region Dachstein – Salzkammergut – Totes Gebirge den größten Biosphärenpark Österreichs zu schaffen, der neben dem steirischen und dem inneren Salzkammergut das gesamte tote Gebirge und die gesamte Dachsteinregion umfasst und damit in drei Bundesländer (Steiermark, Oberösterreich und Salzburg) hinein reicht. 

Die Anpassung an den Klimawandel spielt dabei thematisch eine zentrale Rolle. Woran wollen wir uns im Klimawandel anpassen und weiter-/tiefer gehend: wo wollen wir hin? Oder noch konkreter: Wie wollen wir (Mensch und Natur) in der Region mit dem Klimawandel leben? Die globalen Nachhaltigkeitsziele geben dafür einen weltweit anerkannten Rahmen ab. Die „Anpassung an den Klimawandel“ repräsentiert dabei eines der 169 Targets (=Unterziele) der Agenda 2030 der UNO – genauer gesagt, das Target 13.1. Die Messung des Erfolgs einer „Anpassung an den Klimawandel“ soll so in Beziehung (Synergien und Trade-offs) zu den anderen Zielen der Menschen in der Region gestellt werden: welche Anpassung braucht es, um die Ziele zu erreichen?